Doppel-Mixed Turnier

 

24.07.2022

Sonntag

 ab 11:00 Uhr

                      5. Doppel-Mixed Turnier

 

Sommer, Sonne, Mixedturnier

Bei herrlichem Sommerwetter fanden sich am gestrigen Sonntag 7 Damen und Herren zum seit 2018 alljährlich stattfindenden Mixedturnier auf der Anlage an der Langenbochumer Straße ein. Trotz der Coronajahre konnte diese zu den Saisonhöhepunkten zählende Veranstaltung in ununterbrochener Reihenfolge durchgeführt werden, so dass sie so langsam mit Fug und Recht traditionell genannt werden kann.

Eingeteilt wurden die 7 Paare in zwei Gruppen, wobei Turnierdirektor Gryzwotz die kniffelige Aufgabe zukam, sie nach den Kriterien LK-Punkte und Alter möglichst leistungsgerecht zu platzieren. Dieser Anforderung wurde er in souveräner Manier gerecht, so dass es pünktlich um 11 Uhr losgehen konnte. In beiden Gruppen traten die Mixedpaare im System "jeder gegen jeden“ an und um die Teilnehmenden physisch nicht zu überfordern und die vorgesehene Spielzeit möglichst auf drei bis vier Stunden zu begrenzen, wurden die zwei Gewinnsätze verkürzt bis vier, der evtl. notwendige Matchtiebreak bis sieben gespielt. 

Gleich die erste Partie der Gruppe Blau drohte aber, den vorgesehen Zeitplan zu sprengen. In einem endlos scheinenden Match - die anderen Erstrundenteilnehmenden saßen schon längst gemütlich unter den Sonnenschirmen - wehrte sich das Ehepaar Schay zäh gegen die nur ca. halb so alte Kombination Chemnitz/Ernst und gab sich erst im Matchtiebreak geschlagen. Ins-besondere von Michaela Schulze-Schay eine überzeugende Leistung, war sie doch tags zuvor ziemlich "platt" aus dem Urlaub heimgekehrt.

In der Gruppe Rot kam es zu einem echten Endspiel, in dem es bei einer 4:1, 3:0 Führung nach einem allzu glatten Triumph des Duos Schröder-Mühre/Grzywotz aussah. Dann begann die Aufholjagd von Wambold/Brandt, die zum 3:3 ausgleichen und im anschließenden Tie-break mit 4:0 in Führung gehen konnten. Dann wendete sich das Blatt erneut und letzten Endes verdient gewannen Schröder-Mühre/Grzywotz die Gruppe Rot.

Bierernst hatte aber keiner der Teilnehmenden das Turnier genommen, wobei das diesem Ad-verb den Namen der ersten Silbe gebende Getränk weiß Gott dankbar angenommen wurde. So saß man nach Beendigung der Spiele noch fast vollzählig zusammen und ließ den wirklich schönen Tennistag bei alkoholischen und nicht alkoholischen Getränken sowie den wie gewohnt wohlschmeckenden Speisen des Ehepaares Mandic gut gelaunt ausklingen.

 

Text: Reinhard Brandt

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